Chancengleichheit gibt es nicht!

05.07.18 BERLIN: Lesung und Diskussion mit Anna Kow und Virginia Kimey Pflücke

Frauenemanzipation ist kein Rad, das sich quasi-natürlich immer weiterdreht. Der heutige bürgerliche Feminismus vergisst das gerne und will gleiche Chancen für Frauen*. Das ist an sich nicht verkehrt – vor allem dann nicht, wenn dank #Aufschrei und #MeToo patriarchale Verhältnisse in Arbeits- und Alltagsverhältnissen endlich wieder öffentlich thematisiert werden. Aber was ist mit den Strukturen, die dazu führen, dass die eine im Aufsichtsrat sitzt und in einem Jahr genug verdient, um zehn Jahre davon zu leben, während die andere für einen Lohn, der zum Überleben kaum reicht, ihre Wohnung putzt? Wie hängen patriarchale Gewalt und kapitalistische Zwänge zusammen? Und was wäre die feministische Antwort darauf?

Anna Kow und Virginia Kimey Pflücke aka A.V. Schmidt lesen aus ihrem Essay work in progress

Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Kritik der Arbeit«, organisiert von RIAund la:iz

Donnerstag, 05.07.2018, 19:00 Uhr, HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 1072

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